Gymnasium Rheindahlen führt Anne Frank auf

Es spielen und singen Schüler des Gymnasiums Rheindahlen unter der Leitung von Eva-Maria Neelsen-Schaffer

Anne Franks Tagebuch wird auf der ganzen Welt gelesen. Man kennt sie als fröhliches, begabtes Mädchen und vor allem kennt man sie als Opfer des Holocaust, stellvertretend für Millionen anderer Kinder, die in diesem Krieg ermordet wurden. Aber was wäre aus Anne Frank geworden, wenn sie am Leben geblieben wäre?
Anne Frank war mehr als nur ein Opfer des Krieges und sie hat mehr geschrieben als nur ihr Tagebuch. Wer ihre Geschichten und ihren unvollendeten Roman kennt, weiß, wie tief und universell ihre Gedanken waren. Und sie war auch eine große Künstlerin. Sie wollte etwas für die Menschen tun, gegen Vorurteile und Diskriminierung in jeglicher Form kämpfen. Warum musste dieses Leben vernichtet werden? Und das Leben all der anderen Menschen, die nichts hinterlassen haben?
Mit diesen Fragen haben sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rheindahlen aus den Klassen 6-9 seit den Sommerferien intensiv beschäftigt und aus dieser Arbeit heraus ist dieses Stück Musiktheater entstanden, dessen Text Regisseurin Eva-Maria Neelsen-Schaffer weitgehend im Originalton geschrieben hat. Als Grundlage dienten ihr neben Annes Tagebuch ihre Geschichten, ihr Roman und die Tagebücher ihrer Freundinnen und Bekannten.
Was das Stück so intensiv macht, ist die Kombination aus Schauspiel und Musik, zu hören sind jiddische Lieder und Instrumentalmusik. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rheindahlen von Musikern der Niederrheinischen Sinfoniker unterstützt.
Alle Beteiligten und vor allem natürlich die 23 Schülerinnen und Schüler der 6. bis 9. Klassen, die zu den beiden Terminen spielend, singend, musizierend und tanzend auf der Bühne stehen werden, würden sich für ihre beiden Vorführungen am 14.03.2020 um 19:00 Uhr in der Citykirche und am 19.03.2020 um 19:30 Uhr in der Evangelischen Hauptkirche in Rheydt über zahlreiches Publikum freuen.