Hausordnung

Diese Hausordnung wurde von Lehrern und Schülern erstellt, von der Schulkonferenz im März 2014 beschlossen und ist für alle verbindlich. Sie ergänzt die allgemeinen Bestimmungen des Schulgesetzes und die allgemeine Hausordnung für die Schulen der Stadt Mönchengladbach. Sie soll Klarheit schaffen, Orientierung vermitteln und die Basis für eine freundliche und respektvolle  Verhaltensweise schaffen.

Ein reibungsloses Zusammenleben und Arbeiten in einer Schule ist nur möglich, wenn alle Beteiligten aufeinander Rücksicht nehmen und ihre Mitschüler/innen durch ihr Verhalten nicht gefährden. Dazu gehört auch, dass sie sich an bestimmte Regeln halten, die Gefahren verhüten helfen und dafür sorgen, dass Anlagen und Einrichtungen pfleglich behandelt werden.

I. BENUTZUNG DES GEBÄUDES

1. Raumnutzung

Das Gebäude wird 5 Minuten vor Unterrichtsbeginn geöffnet.

Schülerinnen/Schüler, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, können sich vor Unterrichtsbeginn in der Cafeteria des Pädagogischen Zentrums (PZ) aufhalten. Dieser Raum ist früher geöffnet.

  • Zu Beginn jeder Stunde müssen alle Schülerinnen/Schüler im Klassenraum anwesend sein.
  • Während der Unterrichtszeit ist der Aufenthalt in den Gängen nicht gestattet.
  • Wenn 5 Minuten nach Unterrichtsbeginn noch keine Lehrerin/kein Lehrer anwesend ist, meldet ein Sprecher der Klasse das Fehlen des Lehrenden im Sekretariat, damit ein Vertretungsdienst eingeteilt werden kann.
  • Vor der ersten Schulstunde holt der Klassenbuchführer das  Klassenbuch im Sekretariat undnur er studiert den Vertretungsplan des Tages am Monitor in der Eingangshalle.
  • Fach- und Sammlungsräume dürfen nur in Begleitung der Fachlehrer/innen betreten und genutzt werden.
  • Jede Klasse ist für die Ordnung und Sauberkeit des Klassenraumes und des angrenzenden Flures verantwortlich.
  • Schüler der Sekundarstufe II können während ihrer „Spring-“ und Freistunden einen ihnen zugewiesenen Aufenthaltsraum benutzen.

2. Sporthallenbenutzung

  • Die Sporthalle darf nur in Sportschuhen mit heller Sohle betreten werden.
  • Die Schülerinnen/Schüler ziehen sich in den ihnen zugewiesenen Räumen um. Die Kleidungsstücke werden in den Umkleidekabinen aufbewahrt.
  • Die Türen der Umkleideräume und Duschen werden zu Beginn des Unterrichts ab- und am Ende wieder aufgeschlossen. In der großen Pause bleibt die Eingangstür verschlossen.
  • Die Halle darf nur in Begleitung der Fachlehrerin/des Fachlehrers betreten werden. Die Schülerinnen/Schüler warten vor der Eingangstür auf ihre Lehrerin/ihren Lehrer.

3. Nutzung der Stadtbücherei für Schülerinnen/Schüler:

  • Die Nutzungsordnung der Bibliothek ist einzuhalten.
  • Den Anordnungen des Personals ist Folge zu leisten.
  • In der Bücherei ist unbedingte Ruhe zu wahren.
  • Es darf in der Bücherei weder gegessen noch getrunken werden.
  • Taschen müssen eingeschlossen und die Garderobe aufgehängt werden.
  • Schülerinnen/Schüler der Sekundarstufe II können während der Pausen und der „Springstunden“ die Bücherei nutzen.

4. Pausenregelung

  • Während der ersten großen Pause gehen alle Schülerinnen/Schüler auf den Schulhof.
  • Der Aufenthalt in und Zugang zur Cafeteria („Pausen-Power„)während der ersten Pause sind allerdings gestattet.
  • In der zweiten großen Pause ist den Schülern/den Schülerinnen der Aufenthalt im Foyer gestattet.
  • In der zweiten großen Pause dürfen sich Oberstufenschüler in dem ihnen zugewiesenen Raum und dem angrenzenden Flur aufhalten.
  • Bei schlechtem Wetter ertönt ein besonderes Gongzeichen (3 x), das den Schülerinnen/Schülern die Aufenthaltserlaubnis im Gebäude signalisiert.
  • Ausschließlich Schülerinnen/Schüler, die in der ersten großen Pause aus wichtigen Gründen das Sekretariat besuchen müssen, sowie Mitglieder der SV dürfen das Gebäude betreten.
  • Während der 5-Minuten-Pausen sollen die Schülerinnen/Schüler in den Klassenräumen bleiben.
  • Laufen und Spiele, die andere gefährden können, sind in den Klassenräumen und auf den Gängen nicht erlaubt.

II. NUTZUNG DES SCHULGELÄNDES

1. Abgrenzung des Schulgeländes

  • Als Schulgelände gilt die rot gepflasterte Fläche inklusive der Spielflächen des Sportplatzes. In den großen Pausen können die Spielflächen des Sportplatzes („Gummiplätze“) genutzt werden.
  • Aus Gründen des Unfallschutzes und des damit verbundenen Versicherungsrisikos ist es den Schülerinnen/Schülern der Klassen 5-9 während der Unterrichtszeit grundsätzlich NICHT erlaubt, das Schulgelände ohne Genehmigung – dazu zählen auch alle Pausen – zu verlassen.
  • Das Fahren mit Fahrzeugen aller Art ist auf dem gesamten Schulgelände verboten. Ausnahmegenehmigungen erteilt die Schulleitung. Fahrräder und Mofas dürfen nur auf den dafür vorgesehenen Plätzen, vorrangig im bewachten Fahrradkeller, abgestellt werden.
  • Rettungswege und Außentüren dürfen nicht durch abgestellte Fahrzeuge, insbesondere Fahrräder, blockiert werden! Motorfahrzeuge haben die Parkplätze außerhalb des Schulgeländes zu benutzen.
  • Ballspiele auf dem Schulgelände sind nur mit Softbällen gestattet. Mit anderen Bällen kann auf den „Gummiplätzen“ gespielt werden. Spiele und sportliche Aktivitäten, durch die andere gefährdet werden können – insbesondere das Werfen von Schneebällen- sind nicht gestattet.
  • Das Rauchen ist den Schülerinnen/Schülern im gesamten Schulbereich untersagt.
  • Essen und Trinken ist nur während der Pausen gestattet.
  • Warme Speisen, wie z.B. Pizza, Döner und Pommes sowie Getränkedosen dürfen nicht ins Schulgebäude mitgebracht werden. Außerdem ist das Kauen von Kaugummi im Unterricht, das Mitbringen und der Verzehr von Speisen, die ein großes Potenzial zur Verschmutzung beinhalten (Chips, Salzstangen etc.) und der Konsum aufputschender EnergyDrinksuntersagt.
  • Die Nutzung von Handys und anderen elektronischen Geräten ist Schülern und Schülerinnen im Schulgebäude grundsätzlich untersagt. Nur nach ausdrücklicher Aufforderung durch das Lehrpersonal ist die Nutzung erlaubt. Bei Zuwiderhandlung wird das ausgeschaltete Handy bis zum nächsten Unterrichtstag einbehalten, bei wiederholten Verstößen müssen die Erziehungsberechtigten das Handy in der Schule abholen.

III. KLEIDUNG

  • Auf angemessene Kleidung ist zu achten.

IV. ERKRANKUNGEN / UNFÄLLE

  • Fehlt eine Schülerin/ein Schüler (z.B. Krankheitsfall), so sollte dies möglichst schon am ersten Tag der Schule telefonisch (zwischen 7.30 – 8.00 Uhr) mitgeteilt werden.
  • Spätestens am dritten Unterrichtstag muss die Schule über das Fernbleiben schriftlich informiert werden.
  • Sobald die Schülerin/der Schüler den Unterrichtsbesuch wieder aufnehmen kann, legt sie/er der Klassenleiterin/dem Klassenleiter bzw. Tutor/in eine schriftliche Entschuldigung vor, aus der der Zeitraum und der Grund des Versäumnisses hervorgeht. Die Art einer Erkrankung muss nicht genannt werden.
  • In begründeten Fällen kann von der Schülerin/dem Schüler ein ärztliches oder ggf. amtsärztliches Attest verlangt werden. Dies gilt insbesondere für die Tage unmittelbar vor und nach den Schulferien.
  • Muss eine Schülerin/ein Schüler aus gesundheitlichen Gründen den Unterricht vorzeitig verlassen, bittet sie/er die zuständige Fachlehrerin/den Fachlehrer um Beurlaubung und meldet sich danach im Sekretariat ab.
  • Für die versäumten Stunden legt sie/er gleichfalls eine schriftliche Entschuldigung vor.
  • Lässt es der Gesundheitszustand einer Schülerin/eines Schülers nicht zu, diese/n alleine nach Hause zu schicken, so muss dies im Sekretariat gemeldet werden, von wo aus für weitere Hilfe gesorgt wird.
  • Unfälle sind sofort den Aufsicht führenden Lehrerinnen/Lehrern und im Sekretariat zu melden. Auch Unfälle auf dem Schulweg sind schnellstmöglich der Schule mitzuteilen.
  • Für leichte Prellungen existieren einige Kühlpackungen im Lehrerzimmer, die gegen Vorlage eines Schülerausweises ausgegeben werden.

V. HAFTUNG DER SCHULE / DES SCHÜLERS

  • Für Diebstahl und Verlust von Gegenständen wird keine Haftung übernommen.
  • Für Schäden, die aus der Nichtbeachtung der Hausordnung entstehen, haftet der Verursacher bzw. dessen gesetzlicher Vertreter.

VI. HAUSRECHT

  • Der Schulleiter bzw. sein Stellvertreter haben das Hausrecht. Während ihrer Abwesenheit nimmt die dienstälteste Lehrerin/der dienstälteste Lehrer dieses Recht wahr.
  • Jeder Lehrer/jede Lehrerin ist allen Schülerinnen/Schülern des Schulzentrums gegenüber jederzeit weisungsbefugt.
  • Auch den Anweisungen der Hausmeister und der Sekretärinnen ist Folge zu leisten.

VII. SONSTIGES

  • Fundsachen sind beim Hausmeister oder im Sekretariat abzugeben und werden dort aufbewahrt.
  • Das Verhalten bei Feueralarm und im Katastrophenfall wird durch den gesonderten Alarmplan geregelt.
  • Kommerzielle und politische Werbung ist in der Schule und auf dem Schulgelände verboten.
  • Das Aufhängen von Plakaten und dergleichen und das Verteilen von Handzetteln bedürfen der Genehmigung durch die Schulleitung.